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Bela Meszoly
Bela Meszoly (geb. 1889 in Budapest, Ungarn; deportiert und ermordet 1942)
Mesoly wurde in eine Familie mit 10 Kindern geboren. Sein Vater starb als Bela zehn Jahre alt war. Seine Mutter sah für ihn eine Beamtenlaufbahn vor aber sein Traum war es Maler zu werden. Mit 18 Jahren zog er zum Kunststudium nach München. In Budapest stellte er 1912 erstmals seine Arbeiten aus. Als der erste Weltkrieg ausbrach wurde Meszoly Soldat in der österreichischen Armee; schwer verwundet wurde er von der Front abgezogen.
Meszoly bereiste Europa und ließ sich schließlich in Paris nieder. Seine Werke wurden in Nizza, London, Amsterdam, Prag und Paris ausgestellt. Am 28. September 1942 wurde Bela Meszoly mit dem Convoy Nr. 38 deportiert und später ermordet.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Artistes D’Europe – Montparnasse déporté; Musée du Montparnasse 2005, Seite 82
Literatur
Hersch Fenster, Unsere farpajnigte kinstler, Paris 1951, s. 144 ff Nadine Nieszawer Peintres juifs à Paris 1905-1939, École de Paris, préface de Claude Lanzmann, Denoël, 2000, ISBN 9782207251423, S. 245