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Barbara Yelin
Barbara Yelin (* 26. Juli 1977 in München) ist eine in Deutschland mehrfach ausgezeichnete deutsche Comiczeichnerin.
Leben
Barbara Yelin studierte Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Zunächst erschienen von ihr in Frankreich die Comicgeschichten Le visiteur (2004) und Le retard (2006). In deutscher Sprache zeichnete sie Beiträge für die Anthologien Spring[1] und Pomme d’amour.
Ihren Comic Gift über die Geschichte der Gesche Gottfried produzierte sie 2010 nach einem Szenario von Peer Meter. Die Frankfurter Rundschau brachte 2011/2012 regelmäßig ihren Comicstrip Riekes Notizen. 2014 erschien im Reprodukt Verlag ihre Geschichte Irmina über eine Mitläuferin in der Zeit des Nationalsozialismus, womit sie auch ein Stück eigener Familiengeschichte aufarbeitete.[2] Ab Herbst 2015 veröffentlichte sie zusammen mit dem Autor Thomas von Steinaecker den Webfortsetzungscomic Der Sommer ihres Lebens,[3] das 2016 ebenfalls bei Reprodukt als Buch erschien. 2018 brachte der Carlsen Verlag in der von Isabel Kreitz herausgegebenen Reihe Die Unheimlichen Yelins Adaption von Das Wassergespenst von Harrowby Hall heraus. In Zusammenarbeit mit Alex Rühle erschien 2020 das Kinderbuch Gigaguhl und das Riesen-Glück bei dtv Junior.
2012 wurde sie für eine Gastprofessur für Comics und Graphic Novels an die Hochschule der Bildenden Künste Saar berufen[4] 2013 bis und 2015 war sie Dozentin beim Comic-Seminar Erlangen. 2018 war sie Gastprofessorin am Grinnell College, Iowa[5] Ebenfalls seit 2018 hat sie einen Lehrauftrag an der Universität für Angewandte Kunst, Wien.
Yelin war Mitglied im Berliner Atelier Bilderbureau.[6] Sie arbeitet und lebt in München.
Werke (Auswahl)
- Mit Alex Rühle: Gigaguhl und das Riesen-Glück. dtv Junior, München 2020, ISBN 978-3-423-76286-1.
- Die Unheimlichen: Das Wassergespenst von Harrowby Hall. Carlsen Verlag, Hamburg 2018, ISBN 978-3-551-71350-6.
- Mit Thomas von Steinaecker: Der Sommer ihres Lebens. Reprodukt, Berlin 2017, ISBN 978-3-95640-135-0.
- Mit David Polonsky: Vor allem eins: Dir selbst sei treu. Die Schauspielerin Channa Maron. Reprodukt, Berlin 2016, ISBN 978-3-95640-102-2
- Irmina. Reprodukt, Berlin 2014, ISBN 978-3-95640-006-3.
- Riekes Notizen. Vorwort Hella von Sinnen. Reprodukt, Berlin 2013, ISBN 978-3-943143-51-5.
- Vincent van Gogh. Kunst-Comic, mit Mona Horncastle, Prestel, München 2011, ISBN 978-3-7913-7071-2.
- Albrecht Dürer. Kunst-Comic, mit Mona Horncastle, Prestel, München 2011, ISBN 978-3-7913-7070-5.
- Gift. mit Peer Meter, Reprodukt, Berlin 2010, ISBN 978-3-941099-41-8.
- Le retard. Aus dem Deutschen von Thierry Groensteen. Edition de l’An 2, Angoulême DL 2006, ISBN 978-2-84856-068-7.
- Le visiteur. Edition de l’An 2, Angoulême DL 2004, ISBN 978-2-84856-029-8.
Auszeichnungen
- 2015 Prix Artémisia[7]
- 2015 Bayerischer Kunstförderpreis
- 2016 Max-und-Moritz-Preis, Sparte „Beste deutschsprachige Künstlerin“
- 2016 Aufenthaltsstipendium der Künstlerresidenz Chretzeturm, Stein am Rhein[8]
- 2017 Nominierung für einen Eisner Award[9]
- 2018 Kalenderpreis der Frankfurter Buchmesse
- 2018 Rudolph-Dirks-Award für “Der Sommer ihres Lebens” mit Thomas von Steinaecker[10]
- 2019 Rudolph-Dirks-Award für „Das Wassergespenst von Harrowby Hall“[11]
- 2021: Ernst-Hoferichter-Preis[12]
Weblinks
- Literatur von und über Barbara Yelin im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Literatur von und über Barbara Yelin in der bibliografischen Datenbank WorldCat
- Rezensionen zu Werken von Barbara Yelin bei perlentaucher.de
- Barbara Yelin im Literaturportal Bayern (Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek)
- Barbara Yelin, beim Verlag Reprodukt
- Website von Barbara Yelin
- Den Zweifel sichtbar machen Max- und Moritz-Preisträgerin (2016) Barbara Yelin im Interview mit TITEL-Kulturmagazin
- Interview mit Barbara Yelin "Vor allem eins, dir selbst sei treu"
Einzelnachweise
- ↑ Spring, website
- ↑ Petra Morsbach: Wie ich lernte, Comics zu lieben, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Dezember 2015, S. 20
- ↑ der-sommer-ihres-lebens, bei hundertvierzehn.de. Siehe Richard Kämmerlings: Woraus das Glück ist. Rezension, in: Literarische Welt, 25. Juni 2016, S. 4
- ↑ Personenverzeichnis HBK Saar, 25. Juli 2020.
- ↑ Newsblog Grinnel College, 25. Juli 2020.
- ↑ 15 Fragen an – Barbara Yelin. in: Der Tagesspiegel, 9. August 2010
- ↑ Prix Artémisia 2015 : la sélection, bei association artemisia
- ↑ Über mich. Abgerufen am 4. September 2017.
- ↑ Reprodukt Verlag, 25. Juli 2020
- ↑ Facebookseite Rudolph Dirks Award, 25. Juli 2020
- ↑ Webseite Rudolph Dirks Award, 25. Juli 2020
- ↑ https://ru.muenchen.de/2020/225/Preistraegerinnen-fuer-den-Ernst-Hoferichter-Preis-stehen-fest-93664
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Yelin, Barbara |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Cartoonistin |
| GEBURTSDATUM | 26. Juli 1977 |
| GEBURTSORT | München |
| Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Barbara Yelin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar. |