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Ereignisse
- 27. Januar 2023, Jerusalem: Ein 21-jähriger Palästinenser schiesst zu Beginn des Schabbats am Freitagabend kurz nach 20:15 Uhr im Stadtteil Neve Yaakov wahllos auf jüdische Zivilisten, als diese nach dem Schabbat-Gebet die Synagoge verlassen. Der Anschlag forderte sieben Tote und drei Verletzte. Als der Täter nach der Tat mit einem Auto zu fliehen versuchte, wurde er von israelischen Sicherheitskräften erschossen. Wenige Stunden später schoss ein dreizehnjähriger Palästinenser auf eine Gruppe von jüdischen Siedlern im Stadtteil Silwan, der nahe der Altstadt liegt. Durch die Schüsse wurden ein Vater und sein Sohn verletzt, die beide unbewaffnet waren. Die Namen der sieben Opfer des tödlichen Terroranschlags vom Schabbatabend in Neve Yaakov bei Jerusalem: Asher Natan, 14 Jahre alt, war das jüngste Opfer. Natan wohnte in einem Gebäude ganz in der Nähe der Synagoge, vor der der Terrorist das Feuer eröffnete. Er war das älteste von acht Kindern und hatte sein Haus am Schabbatabend nach dem Essen verlassen, um sich mit Freunden zu treffen. Als seine Eltern die Schüsse hörten, rannte sein Vater aus dem Haus, um seinen Sohn zu suchen. Als er ihn fand, war die Schiesserei bereits vorbei. Er durchbrach die Polizeiabsperrungen und entdeckte dann den leblosen Körper seines Sohnes. Shaul Chai, 68 Jahre alt, war der Gabbai der Synagoge Zechor L'Avraham in Pisgat Zeev. Er wurde vor der Synagoge Ateret Avraham im nahe gelegenen Neve Yaakov, einem Viertel im Norden Jerusalems, erschossen. Er hatte das Schabbatmahl bei einem Verwandten eingenommen und war auf dem Rückweg nach Pisgat Zeev, als er ermordet wurde. Irina Korolova (59) war eine ukrainische Staatsbürgerin, die vor sechs Jahren nach Israel einwanderte und in der Nachbarschaft arbeitete. Laut israelischen Medienberichten arbeitete Korolova als Hausmeisterin. Raphael Ben Eliyahu, ein weiteres Opfer, war 56 Jahre alt. Sein Sohn Matan wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Eli und Natali Mizrahi, 48 und 45 Jahre alt, wurden bei dem Anschlag ebenfalls ermordet, als sie ihr Haus verliessen, um den Opfern zu helfen. Natali wurde aus nächster Nähe erschossen, als sie bei einem der Opfer Wiederbelebungsmassnahmen durchführte. Natali war eine langjährige Mitarbeiterin des Hadassah Mount Scopus Krankenhauses, in das sie gebracht wurde, nachdem sie am Freitagabend angeschossen worden war. Ihr Tod wurde unmittelbar nach ihrer Ankunft festgestellt, so das Krankenhaus. Das siebte Opfer war der 26-jährige Ilya Sosansky. Auch Sosansky wurde von dem Terroristen im Jerusalemer Stadtteil Neve Yaakov erschossen.
- Anfang Februar 2023: Die linksgerichtete Bürgermeisterin von Barcelona, Ada Colau, kündigt an, die institutionellen Beziehungen der spanischen Mittelmeerstadt zum Staat Israel zu kappen. „Diese Situation der Apartheid ist unerträglich“, erklärte Colau laut der spanischen Zeitung „El País“. Sie hoffe, dass die Unterbrechung „nur vorübergehend ist“. Auch die Städtepartnerschaft mit Tel Aviv ist damit ausgesetzt. Zuvor hatten verschiedene Gruppen eine entsprechende Petition vorgelegt. Laia Bonet, stellvertretende Bürgermeisterin, sprach von einem „äußerst schwerwiegenden Fehler“.
- 10. Februar 2023: 2 Tote, darunter ein 6-jähriger Junge und 5 Verletzte bei Terroranschlag in Jerusalem. Ein sechsjähriger Junge und ein Mann um die 20 wurden bei einem Anschlag mit einem Auto in der Nähe des Jerusalemer Stadtteils Ramot getötet und mindestens fünf weitere Personen verwundet, darunter ein weiteres Kind in kritischem Zustand, wie Polizei und Sanitäter mitteilten. Ersten Berichten zufolge rammte der Terrorist mit seinem Auto eine Gruppe von Fussgängern, die auf dem Golda Meir Boulevard am Rande von Ramot in der Nähe des Samuelsgrabes (Nebi Samuel National Park) auf einen Bus warteten. Zeugenaussagen zufolge wurde der Terrorist getötet. Rettungskräfte von MDA und United Hatzalah wurden an den Ort des Geschehens entsandt, um die Verletzten zu versorgen. Zwei Kinder, die bei dem Angriff verletzt wurden, wurden zunächst als kritisch eingestuft, zwei weitere Opfer wurden schwer und zwei mittelschwer verletzt.
- 26.2.2023: Bei einem Terroranschlag im nördlichen Westjordanland werden zwei Israelis erschossen. Ein Palästinenser eröffnete bei der palästinensischen Ortschaft Huwara das Feuer auf ein auf der Route 60 vorbeifahrendes israelisches Auto. Huwara liegt etwa auf halber Strecke zwischen der israelischen Siedlung Ariel und der Stadt Nablus. Die Opfer sind zwei Brüder. Bei den Getöteten handelte es sich um die Brüder Hillel Menachem und Jagel Ja’akov Janiv (Yigal Yaakov Yaniv). Sie waren 21 und 19 Jahre alt und stammten aus Har Bracha, das im nördlichen Westjordanland (Samaria), nicht weit vom Anschlagsort entfernt, liegt.
- 27. Februar 2023: Nach dem Anschlag von Hawara, dem zwei israelische Brüder zum Opfer fielen, musste am Montag, dem 27. Februar 2023, ein weiterer Verlust durch palästinensisches Terroristenfeuer beklagt werden. In der Gegend des nördlichen Toten Meeres wurde ein Israeli so schwer durch Schüsse verletzt, dass er bei seiner Überführung in ein Jerusalemer Krankenhaus bereits verstorben war. Nur durch Glück konnte kurz darauf eine weitere Katastrophe vermieden werden. Ein mit einer jüdischen Familie besetztes Auto wurde von Terroristen, ebenfalls im der Gegend des Toten Meeres, unter Beschuss genommen. Dabei erlitt aber nur die Fahrerin leichte Verletzungen.
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