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2012

Aus Jewiki
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Ereignisse

  • 1. Januar 2012: Dänemark übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft.
  • 4.1.2012: Die israelische Polizei spricht gegenüber zwölf gewalttätigen bzw. gewaltbereiten Aktivisten Aufenthaltsverbote für die Region Judäa und Samaria aus, die für drei bis neun Monate gelten sollen.
  • 5.1.2012: Genf. Ein als orthodoxer Jude erkennbarer französischer Familienvater wird vor dem Museum für Naturgeschichte vor den Augen seiner Kinder mit mehreren Messerstichen niedergestreckt. Zu der Attacke kam es, als der Mann einen Kinderwagen in den Kofferraum seines Autos lud. Verletzt warf sich der Überfallene ins Fahrzeug. Seine Frau sass am Steuer und startete durch. Die Kinder sassen auf der Rückbank.
  • 10.1.2012: Der iranische Nuklearphysiker Mostafa Ahmadi-Roshan wird in Teheran durch einen Bombenanschlag getötet. Der 32-jährige Wissenschaftler war in seinem Privatwagen unterwegs im Norden der Stadt, als ein Motorradfahrer einem mit einem Magnet versehenen Sprengsatz an seinem Auto befestigte. Die Explosion der professionell gefertigten Bombe führte zum Tod Ahmadi-Roshans. Ein Mitfahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Für den Anschlag wird der Mossad verantwortlich gemacht.
  • Mitte Januar 2012: Tel Aviv. Die letzte Bar für lesbische Frauen ("Beit Hashoeva", früher "Minerva", im Zentrum der Stadt) macht endgültig dicht. Sie wurde in den 14 Jahren ihres Bestehens mehrfach niedergebrannt und von jeweils neuen Besitzern wiedereröffnet.
  • Mitte Januar 2012: Der Jerusalemer Mufti Mohammed Hussein zitiert - später ausgestrahlt durch das offizielle palästinensische Fernsehen - bei der offiziellen Feier des 47. Jahrestags der Gründung der Fatah einen Hadith, der die Ermordung aller Juden zur Vorbedingung für die Stunde der Auferstehung der Toten erklärt: „Der jüngste Tag wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken. Und jeder Baum und Stein wird sagen: ,Oh Muslim, oh Diener Gottes, da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.’“ Der Moderator der Veranstaltung, der die Rede des Muftis ankündigte, sagte: „Unser Krieg gegen die Nachfahren der Affen und Schweine ist ein Krieg der Religion und des Glaubens.“
  • Januar 2012: Israel. Die Brüder Oron und Roy Lusternik finden im Haus ihres kurz zuvor verstorbenen Onkels einen Koffer mit 6,7 Mio. US-Dollar in bar. Die Männer, beide Immobilienmakler von Beruf, teilten das Geld brüderlich, das eigentlich als Erbe der Schwester des Verstorbenen, der Mutter der beiden, zugestanden hätte; aus diesem Grund und weil die Steuerbehörden des Landes sich um einen erheblichen Anteil gebracht sahen, wurden die beiden Brüder zunächst verhaftet und eingesperrt.
  • 13.2.2012: Bei der Explosion einer Bombe am Wagen eines israelischen Diplomaten in Neu-Delhi wird mindestens eine Person verletzt. Kurze Zeit zuvor hatte ein Mitarbeiter der israelischen Botschaft in der georgischen Hauptstadt Tiflis ebenfalls eine Autobombe unter seinem Wagen entdeckt, die aber entschärft werden konnte.
  • 15.2.2012: Ein französisches Berufungsgericht spricht den Arzt Yehuda David frei, der 2008 in einem Interview Zweifel an der Glaubwürdigkeit von Jamal al-Dura geäußert hatte. Der Fall führt zurück in die Zeit der Al-Aksa-Intifada, während derer im September 2000 al-Duras zwölfjähriger Sohn Muhammad erschossen worden war. Ein berühmtes Pressebild zeigt Vater und Sohn, die sich in einem Kugelhagel hinter einer Mauer verbergen. Suggeriert wurde, israelische Soldaten würden auf unbewaffnete Zivilisten schießen. Jamal al-Dura hatte später in internationalen Medien wiederholt Narben präsentiert und behauptet, diese seien durch Kugeln der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte verursacht worden. Dr. Yehuda David hatte 2008 in einem Interview mit einer französischen Wochenzeitung erklärt, er habe al-Dura 1994 behandelt, nachdem dieser von Hamas-Mitgliedern misshandelt worden war, die ihn der Kollaboration mit Israel beschuldigten. Die Narben stammten von diesem Vorfall und der anschließenden Operation. Al-Dura verklagte Yehuda und den Reporter in Frankreich wegen Verleumdung und bekam in erster Instanz Recht. Yehuda ging jedoch in Berufung und hat schließlich letztinstanzlich Recht bekommen. Er habe in dem Interview seine Worte mit Bedacht gewählt und mit ausreichendem Beweismaterial untermauert, so dass der Vorwurf der Verleumdung nicht gelten könne, stellte das Gericht fest. Israel hatte sich zunächst für den Tod des Jungen entschuldigt, später jedoch ergab eine Untersuchung des Vorfalls, dass Muhammad al-Dura sehr wahrscheinlich durch palästinensisches Feuer umgekommen war.
  • 16.2.2012: Acht Menschen, darunter sieben Kinder, werden am Morgen in Jerusalem bei einem Unfall zwischen einem Bus und einem Lastwagen getötet. Die beiden Fahrzeuge kollidierten auf dem Adamplatz im Norden der Stadt. Mindestens vierzig weitere Menschen wurden dabei verletzt, einige davon schwer oder lebensgefährlich.
  • 24.2.2012: In Haifa werden zwei israelische Soldaten in Zivil vor dem Rambam Medical Center von palästinensischen Jugendlichen attackiert, nachdem sie von der arabischen Gruppe zuerst gefragt worden waren, ob sie jüdisch seien. Sie wurden mit Steinen, Eisenstangen und Holzbalken traktiert und die Worte «du Hund» und «PLO» in hebräischen Buchstaben in die Kopfhaut des einen Soldaten eingeritzt.
  • Anfang März 2012: Zum 12. Mal seit dem Fall des Mubarak-Regimes verüben Terroristen, diesmal unweit von El-Arish, einen Anschlag auf die ägyptische Pipeline, die Erdgas nach Israel und Jordanien transportiert. Israel wird sich vermutlich auf das gänzliche Ausbleiben der ägyptischen Gaslieferungen einstellen müssen.
  • 12.3.2012: In den vergangenen vier Tagen haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen über 190 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert, wo mehr als eine Million Israelis in Reichweite der Geschosse leben. Fünf Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Zwei Grad-Raketen schlugen in Beer Sheva ein - wegen eines Defekts der Iron-Dome-Batterie in der Stadt. Eine Schule wurde getroffen und teilweise zerstört. Da aufgrund des Raketenbeschusses alle Schulen im Süden Israels geschlossen sind, wurden keine Kinder verletzt. Mehrere Häuser und Autos wurden durch den Raketenbeschuss beschädigt. Am 12. März wurden unter anderem Autos und Geschäfte im Zentrum der Stadt Ashdod durch Raketen beschädigt. Außerdem schlugen auch Raketen nördlich der Stadt Gedera ein. Bisher haben die Iron-Dome-Batterien 49 Raketen abwehren können und somit mehr als 90 Prozent der Raketen abgefangen, die sie anvisiert hatten. 2011 wurden mehr als 600 Raketen auf Israel abgefeuert. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte hatten am 9. März 2012 Zuhir Kaisi, den Chef der Terrororganisation Volkswiderstandskomitee (PRC), getötet, der für mehrere Terroranschläge verantwortlich war und weitere Anschläge geplant hatte. Konkret plante das "Volkswiderstandskomitee" einen großangelegten Anschlag auf Israel über den Sinai in den darauf folgenden Tagen. Zudem war Kaisi zuständig für den Transfer von Geldern der Hisbollah an Terrororganisationen im Gazastreifen.
  • 19.3.2012: Toulouse. Vor dem jüdischen Gymnasium Ozar Hatorah erschiesst ein Mann kurz vor 8 Uhr morgens vier Personen, darunter drei Kinder. Bei den Getöteten handelte es sich um den Religionslehrer und Rabbiner Yonatan Sandler (30), seine beiden Söhne (Gavriel, 4 Jahre, und Aryeh, 5 Jahre) und eine weitere Schülerin (Myriam Monsonego, 7 Jahre, die Tochter des Schulleiters).
  • 26.3.2012: Fez. Ein jüdischer Mann, der 74-jährige Binjamin Ferrero, wird durch mehrere Hammerschläge auf den Kopf getötet. Er war dabei, für verschiedene jüdische Geschäfte die Mieten einzuziehen. Der Täter entkam unerkannt. Die Tat ereignete sich einen Tag, nachdem die blosse Anwesenheit eines israelischen Diplomaten (David Saranga) bei einer internationalen Konferenz in Rabat, zu der er eingeladen worden war, genügte, dass Zehntausende Islamisten sich zum Proteststurm erhoben, das Parlamentsgebäude belagerten und Saranga nur unter massivem Polizeischutz das Land unbeschadet verlassen konnte.
  • 4.4.2012: Günter Grass lässt einen dümmlich-boshaften, "Gedicht" genannten Text verbreiten: Was gesagt werden muss. - Wenige Tage später erklärt Israel ihn zur Persona non grata.
  • 4.4.2012: Terroristen aus dem Sinai feuern eine Grad-Rakete auf Eilat
  • 8.4.2012: Kiev. Einen Tag, nachdem er einen Seder in einer Synagoge von Kiev verlassen hatte, ist Yaacov Zilberman, 25, Leiter der jüdischen Gemeinde der Stadt, mit schweren Verletzungen in der Nähe des Gotteshauses aufgefunden worden. Vermutlich mit Glasflaschen wurden ihm schwere Kopfverletzungen zugefügt. Er selbst hat keine Erinnerung an den Vorfall. Neonazistische Gruppen in der Gegend der Synagoge hatten in letzter Zeit zahlreiche Attacken verübt. Die lokale Polizei zögerte, den Zwischenfall als antisemitisches Hassverbrechen untersuchen zu lassen, sondern untersuchte zunächst die Möglichkeit, dass der Mann in der Strasse gestolpert sei. Zilberman glaubt, angegriffen worden zu sein, weil er ein Käppchen getragen hatte.
  • 14. April 2012: Antwerpen. Ein Antisemit versucht mehrmals, verschiedene Gruppen orthodoxer Juden mit seinem Fahrzeug zu überfahren. Der Täter konnte später festgenommen werden.
  • Mitte April 2012: Kanada. Vandalen dringen in in jüdischem Besitz befindliche Chalets in den Laurentian Mountains, rund 100 Kilometer nordwestlich von Montreal, ein und versehen mindestens zwei von ihnen mit antijüdischen Hassbotschaften und Hakenkreuzen. Zur Zeit der Vandalenakte hatte sich niemand in den Juden gehörenden Häusern aufgehalten. Die Einbrecher waren in rund 15 der etwa 50 sich in jüdischem Besitz befindlichen Chalets in Val Morin eingedrungen. Dabei wurden Möbel beschädigt, und Kleider und Spielsachen wurden aus den Fenstern geworfen. Der Zwischenfall ist nicht der erste in der Gegend, der sich gegen jüdischen Besitz gerichtet hat. Im Jahr 2005 brachen Vandalen in die Synagoge von Val Morin ein und schändeten 300 heilige Bücher. Drei Jahre später gewann die Stadt einen juristischen Kampf und untersagte der jüdischen Gemeinde die Benutzung von zwei Chalets als Synagoge und Schule. Im Jahr 2007 war es im benachbarten Ort Val David zu einer Reihe von Brandstiftungen gekommen, von denen einige in einem Viertel ausbrachen, in dem rund 50 chassidische Familien Ferienchalets besitzen. Im Laufe der Jahre waren die Beziehungen zwischen den chassidischen Gemeinden in den Laurentian-Bergen und ihren nichtjüdischen Nachbarn von Spannungen geprägt
  • 19.4.2012: Am Abend des 19. April wird ein ultraorthodoxer junger Mann in Jerusalem mit einem Messer angegriffen – allem Anschein nach von einem jungen Palästinenser. Das Opfer befand sich auf dem Heimweg vom Gebet am Grab von Shimon ha-Zaddik. Es handelt sich bereits um den dritten Anschlag innerhalb eines Monats: Vor etwa einem Monat war eine Soldatin in der Straßenbahn von einem jungen Palästinenser mit einem Messer angegriffen worden. Anfang April griff ein junger Palästinenser einen ultraorthodoxen Mann mit einer Axt an.
  • Ende April 2012: Die 20-jährige Hila Bezaleli gerät bei den Vorbereitungsarbeiten zur Feier des israelischen Unabhängigkeitstages am Ort des offiziellen Festakts beim Mount-Herzl-Nationalfriedhof in Jerusalem unter einen zusammenbrechenden Beleuchtungsturm und kommt dabei ums Leben.
  • Mai 2012: Nach einem Urteil des Landgerichts Köln vom Mai 2012 ist eine Beschneidung von Minderjährigen aus religiösen Motiven eine rechtswidrige Körperverletzung. Dieses Urteil sorgte dann für einen lang anhaltenden, teilweise sehr emotional geführten Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der Beschneidung.
  • 15. Mai 2012: Jerusalem. Sanitäter beinahe gelyncht: Ein Auto mit Palästinensern fährt zu schnell und verunglückt. Zwei junge Frauen sind verletzt. Ein israelischer Rettungswagen von MDA kommt zu Hilfe. Während die Sanitäter die Opfer behandeln, hält ein Auto mit Angehörigen der Frauen. Sie beschimpfen die Sanitäter und greifen sie tätlich an. Mit knapper Not entgehen die Sanitäter einem Lynchmord. Der Rettungssanitäter versucht, seine Mitarbeiter zu schützen, und wird krankenhausreif geschlagen. Soldaten retten die Sanitäter schließlich. Die Angreifer sind Bewohner Ost-Jerusalems mit israelischen Ausweisen.
  • 20.5.2012: Vandalenakt gegen den 1903 erbauten Choral-Tempel, die einzige Synagoge in Vilnius, die vor über hundert den Weltkrieg überlebt hat
  • 22.5.2012: Acht Mitglieder einer Familie sterben bei Autounfall nahe Tiberias. Die Eltern und sechs ihrer Kinder im Alter zwischen 4 und 17 Jahren haben den Unfall nicht überlebt, in den das Fahrzeug verwickelt war. Offenbar versagten die Bremsen des Wagens, was dazu führte, dass dieser einen Abhang hinabstürzte und in Flammen aufging. Ein Teil der Fahrgäste verbrannte bei lebendigem Leib. Nur eine siebenjährige Tochter überlebte, weil sie zuvor aus dem Auto geschleudert worden war.
  • 22.5.2012: Jemen. Harun Youssef Sindani (Harun Yusuf Zindani), jemenitischer Jude, 50 Jahre alt, wird in der Hauptstadt Sanaa von einem Muslim niedergestochen, weil Sindani, wie der Täter behauptete, versucht habe, ihn zu «verzaubern». Sindani wurde einer sofortigen Notoperation unterzogen, doch verstarb noch gleichentags an den erlittenen Wunden. Im Jemen leben heute schätzungsweise nur noch knapp 400 Juden. Vor der Gründung des Staates Israel waren es noch fast 80 000.
  • 23.5.2012: In zwei New Yorker Sportstadien (Stadion der New York Mets und im Arthur Ashe Stadion) versammeln sich über 50 000 ultraorthodoxe Juden, um "über die Gefahren des Internets" informiert zu werden. Organisator ist eine Gruppe, die sich "Ichud Hakehillos Letohar Hamachane" ("Vereinigung von Gemeinschaften für Reinheit des Lagers") nennt. Presse ist bei diesem Grossereignis nicht zugelassen.
  • 1. Juni 2012: Ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (Feldwebel Netanel Moshiashvili) wird bei einem Schusswechsel mit einem bewaffneten Terroristen an der Grenze zum Gazastreifen getötet, als der Terrorist versuchte, nach Israel einzudringen. Auch der Terrorist wurde bei dem Schusswechsel getötet und so ein Anschlag im israelischen Hinterland verhindert.
  • Anfang Juni 2012: Ungarn. Gedenk-Menorah in der Ortschaft Nagykanisza im Nordwesten des Landes, unweit der kroatischen Grenze, zerstört. Die Täter hatten alle sieben Arme der 2004 aus Bronze angefertigten Menorah im Hof des Gebäudes der jüdischen Gemeinde abgesägt und den Hauptstamm gebrochen.
  • 11. Juni 2012: Junge extremistisch-charedische Juden bringen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in Yad Vashem grauenhafte Graffitis auf Böden und Wänden an, mit denen sie sich selbst aus der jüdischen Gemeinschaft ausschliessen, darunter Sprüche wie: "Hitler, wir danken dir für den wunderbaren Holocaust, den du für uns organisiert hast; nur deinetwegen haben wir einen Staat erhalten"; "Die Zionisten wollten den Holocaust"; "Hätte Hitler nicht existiert, dann hätten ihn die Zionisten erfunden" oder "Juden erwacht, das bösartige Regime beschützt uns nicht, sondern gefährdet uns nur"
  • 18.6.2012: Ein israelischer Zivilist wird etwa 30 km südlich des Gazastreifens in einem Hinterhalt getötet. Terroristen, die von Ägypten aus illegal die Grenze überquert hatten, ließen eine Bombe am Straßenrand detonieren und beschossen zwei israelische Fahrzeuge mit Panzerabwehrraketen. Die Zivilisten in den Fahrzeugen befanden sich auf dem Weg zur Baustelle für den Grenzzaun zwischen Israel und Ägypten. Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die zum Tatort kamen, feuerten auf die Terroristen und töteten zunächst einen von ihnen. Ein zweiter Terrorist wurde bei einer anschließenden Verfolgungsjagd getötet. Einer der beiden hatte einen weiteren Sprengsatz bei sich getragen, der beim Beschuss detonierte.
  • 19./20. Juni 2012: Über 50 palästinensische Raketen landeten an einem Tag in Israel. Der Tag war geprägt durch massive Raketenangriffe: Nicht weniger als 45 von Palästinensern abgefeuerte Geschosse landeten im Süden des Landes, darunter zwei Grad-Raketen mit besonderer Reichweite, die bei Netivot einschlugen. Die israelische Luftwaffe flog sechs Angriffe auf Terrorziele im Gazastreifen, und die Palästinenser feuerten weitere sechs Raketen gegen Israel ab. Die israelische Polizei bereitet sich auf Raketenangriffe gegen Grossstädte vor.
  • Ende Juni 2012: In Haifa findet ein eher makabrer "Schönheitswettbewerb" statt. Gewählt wird die "Miss Holocaust 2012". Die 14 Teilnehmerinnen waren zwischen 74 und 97 Jahren alt. Es ist eine gewagte Aktion, um die Israelis auf die Lage der etwa 200 000 Holocaustüberlebenden im Land aufmerksam zu machen, von denen viele unter Depressionen und Einsamkeit leiden und auf Spenden angewiesen sind. Die 79-jährige Siegerin Hava Herschkovitz sagte: "Ich wollte die schwere Lage der Überlebenden auf die Tagesordnung setzen. Ich bin froh, dass uns das gelungen ist. Wir haben überlebt, neue Familien gegründet und sind heute sogar gesund und sehen für unser Alter gut aus. Das ist unsere Rache."
  • Anfang Juli 2012: 43 Grabsteine in der jüdischen Sektion des Wiener Zentralfriedhofs umgeworfen oder beschädigt
  • 14.7.2012: Tel Aviv. Der 57-jährige Mosche Silman steckt sich auf einer Demonstration selbst in Brand, nachdem er sich mit Benzin übergossen hatte, um gemeinsam mit anderen gegen die Sozialpolitik seiner Regierung zu protestieren. Anschliessend wird er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. In seinem Abschiedsbrief macht er Regierungschef Netanjahu und Finanzminister Yuval Steinitz für sein Schicksal verantwortlich. "Der israelische Staat hat mich bestohlen und hilflos zurückgelassen", zitierte die Tageszeitung "Haaretz" aus dem Schreiben. Weiter heisst es darin: "Ich habe kein Geld für Medizin oder Miete. Ich kann kein Geld mehr machen, nachdem ich Millionen von Steuergeldern bezahlt, in der Armee gedient und bis zum Alter von 46 Reservedienst geleistet habe. Ich weigere mich, obdachlos zu sein, darum protestiere ich." Ein Aktivist sagte dem Blatt, dass Mosche Silman regelmäßig an den Sozialprotesten teilgenommen hatte, die im Sommer vergangenen Jahres in Tel Aviv und anderen Städten stattfanden. "Er war ein ganz normaler Mensch, der in Tel Aviv lebte, aber dann ging sein Unternehmen unter." In der Folge habe er als Taxifahrer arbeiten müssen, bevor er nach einem Schlaganfall arbeitslos wurde. Daraufhin sei er gezwungen gewesen, nach Haifa zu ziehen, da er sich das Leben in Tel Aviv nicht mehr leisten konnte. In seinem Abschiedsbrief hat er angeben, dass er sich wegen seiner misslichen Lage mehrfach an das Wohnungsbauministerium gewandt habe, das eine Unterstützung jedoch verweigerte. In der Vergangenheit soll er bereits mehrfach gedroht haben, sich selbst in Brand zu setzen. An der Großkundgebung auf dem Rothschild-Boulevard in Tel Aviv hatten am Samstag Abend, 14. Juli 2012, etwa 8000 Menschen teilgenommen. Sie erinnerten damit an den Beginn der Sozialproteste vor einem Jahr. Die Demonstranten forderten soziale Gerechtigkeit und einen Ausbau des Sozialsystems. Außerdem warfen sie der Netanjahu-Regierung Korruption vor. Sechs Tage später erlag Mosche Silman seinen schweren Verletzungen.
  • 18.7.2012: Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen auf dem Flughafen der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas werden sieben Menschen getötet und 32 weitere verletzt, drei von ihnen schwer. Der Anschlag ereignete sich in einem Bus, der die eben angekommenen israelischen Reisenden zu ihren Hotels bringen sollte. Auch der Fahrer des Busses kam bei dem Anschlag ums Leben. Die Explosion und der ihr folgende Brand waren so stark, dass weitere Busse Feuer fingen. Ein Selbstmordattentäter hatte im Bus einen Sprengsatz gezündet. Die Opfer sind: Amir Menashe und Itzik Kolengi, beide 28, aus Petach Tikva; Maor Harush, 25, und Elior Priess, 26, aus Akko, Kochava Shriki, 44, aus Rishon Lezion, und Mustafa Kyosov, 36, der bulgarische Fahrer des Reisebusses.
  • 21./22. Juli 2012: 57 Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in der ungarischen Stadt Kaposvar in der Nacht vom 21. zum 22. Juli 2012 geschändet. Die teilweise über 200 Jahre alten Grabsteine wurden stark beschädigt.
  • 1. August 2012: Der 45-jährige behinderte Israeli (er war auf einen Rollstuhl angewiesen) Akiva Mafi, der sich selbst angezündete hatte, um gegen seine wirtschaftliche Situation zu protestieren, erliegt seinen schweren Brandverletzungen (vgl. Mosche Silman, 14.7.2012).
  • 5. August 2012: Am Abend gegen 20.15 Uhr griffen schwer bewaffnete Terroristen des Globalen Jihad vom Sinai aus einen ägyptischen Kontrollposten an, töteten fünfzehn Grenzpolizisten und entwendeten einen gepanzerten Personentransporter, mit dem sie bei Rafah nach Israel einzudringen versuchten, woran sie aber von der israelischen Armee gehindert wurden, die das Fahrzeug mit einem Luftangriff ausser Gefecht setzte. Damit wurde aller Wahrscheinlichkeit nach ein grösserer Terrorakt innerhalb Israels verhindert. Ein ägyptischer Sicherheitsverantwortlicher gab gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur an, dass ein Teil der Militanten aus dem Sinai stammte, während andere durch einen Tunnel aus dem Gazastreifen dazu gestossen seien.
  • Mitte August 2012: Israel. Gewalttätige Übergriffe von Juden, zumeist Jugendlichen, an Arabern. Im einen Fall griff ein Mob jüdischer Jugendlicher mitten im Zentrum von Jerusalem arabische Teenager an. Sieben Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer, einer galt als klinisch tot, bis die Rettungskräfte eintrafen und ihn reanimierten. Im anderen Fall warfen Unbekannte ausserhalb der jüdischen Westbank-Siedlung Beit Aiyn einen Molotowcocktail in ein palästinensisches Taxi und verletzten sechs Menschen, darunter zwei Kinder.
  • 28.8.2012: Berlin. Vor den Augen seiner kleinen Tochter wird Daniel Alter, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Friedenau, von vier arabischstämmigen Jugendlichen überfallen und antisemitisch beleidigt. Der 53-Jährige war mit dem sechsjährigen Mädchen in der Beckerstraße unterwegs. Wohl weil der Rabbiner eine Kippa trug, hatten ihn die Jungen gegen 18.20 Uhr zunächst gefragt, ob er Jude sei. Dann versperrten sie dem Vater und seiner Tochter plötzlich den Weg und verletzten ihn mit mehreren Schlägen am Kopf. Danach beleidigten die jungen Männer ihr Opfer und seinen Glauben und drohten dem kleinen Mädchen mit dem Tod.
  • 2.9.2012: Die israelische Siedlung Migron wird innerhalb weniger Stunden geräumt, nachdem zuvor sechs Jahre lang vor Gericht gestritten wurde.
  • Anfang September 2012: pro-israelische Demonstration hunderter Menschen im Zentrum Stockholms
  • Anfang September 2012: Rechtsextreme Israelis verüben einen Anschlag auf das Trappistenkloster bei Latrun, verbrennen die Eingangstür und hinterlassen aggressive Graffitis. Der Anschlag wird von höchsten Regierungsstellen in Israel umgehend verurteilt. Verschiedene ultraorthodoxe Juden beteiligen sich an Reparatur- und Aufräumarbeiten.
  • Anfang September 2012: Zwei maskierte Männer verüben einen Brandanschlag gegen das Koscher-Restaurant Achla Pita Grill am Emerald Center in Hollywood, Florida. An der gleichen Stelle war im Dezember des Vorjahres ein Judaica-Geschäft niedergebrannt.
  • Sonntag, 9. September 2012: Auf Berlins Bebelplatz findet eine Demonstration, getragen von jüdischen Organisationen unter muslimischer Beteiligung, statt, bei der für die Beibehaltung des Rechts auf Beschneidung demonstriert wird; ca. 500 Teilnehmer, darunter Lala Süsskind, Yitshak Ehrenberg und Wolfgang Thierse
  • 19.9.2012: Im Pariser Vorort Sarcelles werfen am Nachmittag zwei schwarz gekleidete Personen wortlos eine Granate in ein Lebensmittelgeschäft, das koschere Waren verkauft. Der Laden war voll mit Kunden, die ihre Einkäufe zwischen dem jüdischen Neujahrsfest und dem kommen Schabbat tätigen wollten. Es gab Sachschäden, ein Kunde wurde leicht an beiden Armen verletzt. In Sarcelles, das auch "Klein-Jerusalem" genannt wird, leben viele in den Sechziger Jahren aus Nordafrika eingewanderte Juden.
  • 19.9.2012: Die Israelische Luftwaffe tötet im Gazastreifen zwei Terroristen. Beide Terroristen befanden sich unmittelbar vor der Durchführung von Terroranschlägen in Israel und waren auch in der Vergangenheit in Terroranschläge oder versuchte Anschläge verwickelt. Des Weiteren gingen Waffengeschäfte und Schmuggel von Sprengstoff nach Israel auf ihr Konto.
  • 21.9.2012: Terroristen, mutmaßlich Salafisten, überfallen aus dem Hinterhalt bei dem Berg Harif israelische Soldaten, wo der Grenzzaun noch nicht fertig ist. Die Soldaten brachten Trinkwasser zu Migranten aus Erithrea, die illegal nach Israel wollten. In diesem Augenblick griffen die mit Sprengstoffgürteln, AK 47-Gewehren und drei Panzerfäusten ausgerüsteten Terroristen an. Ein israelischer Soldat (der Stabsgefreite Netanel Yahalomi) wurde getötet. Soldatinnen erschossen beim Feuergefecht drei Terroristen.
  • Ende September 2012: In dem nicht mehr benutzten jüdischen Friedhof in einem Wald unweit des tschechischen Dorfes Prudice, rund 65 Kilometer südlich von Prag, wurden 26 Grabsteine umgeworfen, einige gingen dabei in die Brüche. Der Friedhof von Prudice enthält insgesamt rund 150 Gräber.
  • 28.9.2012: Bombenanschlag gegen ein jüdisches Gemeindezentrum in der schwedischen Stadt Malmö. Ausser der Explosion eines Sprengsatzes warfen die Täter auch Ziegelsteine gegen Fenster des Zentrums. In den vorhergehenden Monaten häuften sich die physischen und verbalen Angriffe auf Juden in Malmö.
  • Anfang Oktober 2012: Anschlag auf eine Synagoge in Stamford Hill (London)
  • Mitte Oktober 2012: Paris. Ein 52-jähriger jüdischer Mann wird in einer Metro bewusstlos geschlagen. Ausser einem jüdisch-philosophischen Buch des Oberrabbiners von Paris gab es keine unmittelbar erkennbaren Merkmale, die ihn als Juden ausgewiesen hätten. Offensichtlich genügte schon dieses harmlose Buch.
  • Oktober 2012: Vandalenakte auf dem jüdischen Friedhof von Auckland
  • Oktober 2012: Leon Freifeld, 67, Leiter der Traumatologie- und Orthopädieabteilung in einem Krankenhaus im ukrainischen Lviv, von einem 26-jährigen Araber ermordet. Der laut Berichten stark unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stehende Täter hat sein Opfer auf einer zentralen Strasse der Stadt attackiert und so schwer verletzt, dass es noch am Ort des Geschehens verstarb.
  • Oktober 2012: Der IDF-Offizier Ziv Shilon, Kompaniekommandant der Givati-Brigade, wird am Grenzzaun zum Gazastreifen durch einen von der Volksfront für die Befreiung von Palästina verübten Terrorakt an beiden Händen schwer verletzt.
  • 19. Oktober 2012: In einer Aufnahme des Freitagsgebetes im ägyptischen Staatsfernsehen aus der el-Tenaim Moschee von Matrouh spricht der ägyptische Präsident und Muslimbruder Mohamed Morsi folgendes Gebet: "O Allah, vernichte die Juden und diejenigen, die sie unterstützen."
  • 23. Oktober 2012: Vor der Synagoge in der Dohany-Strasse im Zentrum der ungarischen Hauptstadt Budapest wird eine Israelflagge verbrannt. Verursacher sind Mitglieder der rechtsextremistischen Jobbik-Partei, die mit erhobener Hand durch die Strassen marschierten und "Tod den Juden!" riefen
  • 24. Oktober 2012: Seit dem frühen Morgen haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen annähernd 80 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Raketen detonierten in den Bezirken Eshkol und Chof Ashkelon. Drei Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei allen drei Verwundeten handelt es sich um ausländische Arbeiter. Fünf Häuser wurden von den Raketen getroffen. Der Schulunterricht wurde im Süden Israels abgesagt. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte begannen Angriffe gegen Stellungen der Terroristen, von denen aus die Raketenangriffe erfolgt waren. Sieben Raketen wurden in der Region um Ashkelon durch das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.
  • 24. Oktober 2012: Zwei etwa 40 Jahre alte Männer attackieren einen 12jährigen jüdischen Schuljungen an einer Autobushaltestelle im 19. Arrondissement im Nordosten von Paris mit einem Gürtel, peitschen ihn damit, beschimpfen ihn auch auf Arabisch und drohen ihm, ja Stillschweigen über den Zwischenfall zu bewahren.
  • Ende Oktober 2012: Das Holocaust-Denkmal zum Andenken an die Juden der griechischen Insel Rhodos wird auf allen seinen sechs Seiten mit Hakenkreuzen beschmiert. Das 2002 eingeweihte Denkmal war in der Vergangenheit schon mehrere Male vandalisiert worden. Auf jeder der insgesamt sechs Seiten des Mahnmals sind die Worte «Vergesst nie das ewige Andenken an die 1604 Juden von Rhodos und Kos, die in den Nazi-Todeslagern umgekommen sind» in einer anderen Sprache eingraviert. Die Juden waren von den Nazis im Juli 1944 deportiert worden, heute leben auf der Insel nur noch eine Handvoll Juden.
  • Anfang November 2012: Das Jüdische Museum Moskau wird im Beisein des israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres und des russischen Präsidenten Putin feierlich eingeweiht. Es ist eines der weltweit größten Jüdischen Museen und erinnert erstmals an das Leben der Juden zu Sowjetzeiten. Das Museum erstreckt sich über 8500 Quadratmeter. Millionen Dollar wurden investiert, um das Museum unter Einsatz der neuesten technologischen Errungenschaften zu einem riesigen Lernzentrum zu machen.
  • 9.11.2012: Nachdem sich die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ausgerechnet am Jahrestag der Reichspogromnacht mit Vertretern der israelfeindlichen Fatah im Willy Brandt-Haus getroffen hatte, betonte die SPD in einer Erklärung die "gemeinsamen Werte" mit der palästinensischen Terror-Organisation. Die SPD habe eine "strategische Partnerschaft" mit der Fatah.
  • 10.-12. November 2012: Leben unter Dauerbeschuss. Fast ohne Unterlass schrillen im israelischen Süden die Sirenen. 148 Raketen haben palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen seit dem Samstagabend (10.11.12) auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Raketen trafen Sderot sowie die Bezirke Eshkol, Shaar ha-Negev und Chof Ashkelon und haben am Sonntagmorgen (11.11.12) mehrere Menschen verletzt. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome hat zunächst Grad-Raketen abgefangen, die gegen Ashdod und Beer Sheva gerichtet waren; später wurden zwei Wohnhäuser getroffen.

Bücher

  • Shmuley Boteach, Kosher Jesus, Jerusalem/New York, 2012
  • York-Egbert König, Christina Prauss, Renate Tobies: Margarete Kahn und Klara Löbenstein. Mathematikerinnen – Studienrätinnen – Freundinnen, Berlin 2012
  • Robert Service, Trotzki. Eine Biographie, Berlin 2012
  • Gabriele Markus, Zugvögel wir legen uns auf den Wind. Eine Kindheit, Kreuzlingen 2012
  • Eva Züchner, Der verbrannte Koffer. Eine jüdische Familie in Berlin, 2012
  • Ina S. Lorenz und Michael Studemund-Halévy (Hrsg.), Otto Quirin, Hamburger Jüdische Portraits, Hamburg 2012
  • Caroline Stoessinger, Ich gebe die Hoffnung niemals auf. Hundert Jahre Weisheit aus dem Leben von Alice Herz-Sommer, München 2012
  • Karla Wolff, Ich blieb zurück. Erinnerungen an Breslau und Israel, Berlin 2012
  • Alfons Dür, Unerhörter Mut. Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns, Wien 2012
  • Lorenz Peiffer / Henry Wahlig, Juden im Sport während des Nationalsozialismus: Ein historisches Handbuch für Niedersachsen und Bremen, Göttingen 2012
  • Maximilian Gottschlich, Die grosse Abneigung. Wie antisemitisch ist Österreich? Kritische Befunde zu einer sozialen Krankheit, Wien 2012
  • Olaf Sundermeyer, Rechter Terror in Deutschland: Eine Geschichte der Gewalt, München 2012
  • Ulla Kriebernegg, Gerald Lamprecht, Roberta Maierhofer, Andrea Strutz (Hrsg.), "Nach Amerika nämlich!" Jüdische Migrationen in die Amerikas im 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2012
  • Werner Skrentny, Julius Hirsch. Nationalspieler. Ermordet. Biografie eines jüdischen Fussballspielers, Göttingen 2012
  • Herbert Kopp-Oberstebrink, Torsten Palshoff, Martin Treml (Hrsg.), Jacob Taubes - Carl Schmitt. Briefwechsel, Paderborn 2012
  • Robert Schulmann (Hrsg.), Seelenverwandte. Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Heinrich Zangger 1910-1947, Zürich 2012
  • Stefan Boness, Tel Aviv - The White City, Berlin 2012
  • Miriam Magall, Internationale jüdische Festmahlzeiten. Essen wie im Paradies. Die hohen Feiertage, Berlin 2012
  • Wahied Wahdat-Hagh, Der islamistische Totalitarismus. Über Antisemitismus, Anti-Bahaiismus, Christenverfolgung und geschlechtsspezifische Apartheid in der "Islamischen Republik Iran", Frankfurt am Main 2012
  • Carmen Matussek, Der Glaube an eine "jüdische Weltverschwörung": Die Rezeption der "Protokolle der Weisen von Zion" in der arabischen Welt, Münster 2012
  • Eva Horn, Michael Hagemeister (Hrsg.), Die Fiktion der jüdischen Weltverschwörung. Zu Text und Kontext der "Protokolle der Weisen von Zion", Göttingen 2012
  • Matti Friedman, Der Aleppo-Codex: Eine Bibel, der Mossad und das Staatsgeheimnis Israels, Freiburg 2012
  • Sara Aharoni, Meir Aharoni, Israel. Economy & Society, 2012
  • Guy Delisle, Aufzeichnungen aus Jerusalem, Berlin 2012
  • Gershom Gorenberg, Israel schafft sich ab, Frankfurt/M. 2012
  • I. Diekmann, B. Götze, Vom Schutzjuden Levin zum Staatsbürger Lesser, 2012
  • Schulamit Meixner, ohnegrund, Wien 2012
  • Sarah Diehl, Eskimo Limon 9, Hamburg 2012
  • Roger Reiss, Le Moule à ragots: Chronique de la vie juive genevoise, Genf 2012 (stark erweiterte Übersetzung von Nicht immer leicht, a Jid zu sein)
  • Katharina Höftmann, Die letzte Sünde, Berlin 2012
  • Natasha Solomons, Als die Liebe zu Elise kam, Hamburg 2012
  • Daniel Erk, So viel Hitler war selten: Die Banalisierung des Bösen oder Warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist, München 2012
  • Thomas Meyer, Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse, Zürich 2012
  • Larry Tye, Superman. The High-Flying History Of America's Most Enduring Hero, New York 2012
  • Yfaat Weiss, Verdrängte Nachbarn. Wadi Salib - Haifas enteignete Erinnerung, Hamburg 2012
  • Daniel Pipes, Löwengrube: Eine westliche Sicht auf den Islam und den Nahen Osten, 2012
  • Shelley Berlowitz, Die Erfahrung der Anderen. Konfliktstoff im palästinensisch-israelischen Dialog, Konstanz 2012
  • Matthias Messmer, Jewish Wayfarers in Modern China. Tragedy and Splendor, Plymouth CA 2012
  • Magdalena Abraham-Diefenbach, Eckard Reiss (Hrsg.), Makom tov - der gute Ort. Jüdischer Friedhof Frankfurt (Oder)/Slubice, Berlin 2012
  • Jean Louis Cohen, Architecture in Uniform: Designing and Building for The Second World War, Paris 2012
  • Barbara Becker-Jákli, Das jüdische Köln. Geschichte und Gegenwart, Köln 2012
  • Anne-Christin Sass, Berliner Luftmenschen. Osteuropäisch-jüdische Migranten in der Weimarer Republik, Göttingen 2012
  • Aufbruch in die Moderne. Sammler, Mäzene und Kunsthändler in Berlin 1880-1933, hrsg. v. Julius H. Schoeps, Anna-Dorothea Ludewig und Ines Sonder, Köln 2012
  • Francis R. Nicosia, Zionismus und Antisemitismus im Dritten Reich, Göttingen 2012
  • Anna-Dorothea Ludewig (Hrsg.), Am Anfang war der Mord. Juden und Judentum im Detektivroman, Berlin 2012
  • Christian Ingrao, Hitlers Elite. Die Wegbereiter des nationalsozialistischen Massenmords, Berlin 2012
  • Moti Kfir, Ram Oren, Sylvia Rafael, Mossad-Agentin, Zürich 2012
  • Matthias Küntzel, Deutschland, Iran und die Bombe: Eine Entgegnung - auch auf Günter Grass, Berlin etc. 2012
  • Breaking the Silence, Berlin 2012 (Statements israelischer Soldaten, vgl. Breaking the Silence)
  • Matti Friedman, Aleppo Codex: A True Story of Obsession, Faith, and the International Pursuit of an Ancient Bible, 2012
  • Saul Singer, Dan Senor, Start-up Nation Israel: Was wir vom innovativsten Land der Welt lernen können, 2012
  • Haim Goren, Jakob Eisler (Hrsg.), Deutschland und Deutsche in Jerusalem, Jerusalem 2012
  • Ari Rath, Ari heisst Löwe. Erinnerungen, Wien 2012
  • Mazel tov. Interdisziplinäre Beiträge zum Verhältnis von Christentum und Judentum. Festschrift anlässlich des 50. Geburtstages des Instituts Kirche und Judentum, hrsg. von Markus Witte und Tanja Pilger, Leipzig 2012
  • Günter Overmann, Tauchgang, Zürich 2012 (Roman)
  • Toralf Staud, Johannes Radke, Neue Nazis. Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts, Köln 2012
  • Nir Baram, Gute Leute, 2012 (Roman)
  • Gábor Németh, Bist du Jude?, Wien 2012
  • Dieter Vieweger, Archäologie der biblischen Welt, Gütersloh 2012
  • Nurit Carmel, Sabre Deutsch - Das Lexikon der Jeckes, 2012
  • Katrin Richter, Martin Krauss, Israelisch kochen: Gerichte und ihre Geschichten, Göttingen 2012
  • Wines of Israel, 2012
  • Stefanie Mahrer, Handwerk der Moderne: Jüdische Uhrmacher und Uhrenunternehmer im Neuenburger Jura 1800-1914, Köln 2012