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1972

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Ereignisse

  • 1972: Der ägyptische Präsident Sadat erklärte, da man dem Frieden keinen Schritt näher kam, dass ein Krieg unausweichlich und er selbst bereit sei, in einer entscheidenden Kraftprobe mit Israel eine Million Soldaten zu opfern.
  • 1972: Das Hebrew Union College ordiniert die erste Rabbinerin
  • 1972: Gründung der Siedlung Beka'ot im Westjordanland/Jordantal (ca. 150 Einwohner im Jahr 2004)
  • 1972: Gründung von Netzarim, Siedlung und Kibbuz in der Mitte des Gazastreifens; durch seine isolierte Lage ausserhalb der jüdischen Siedlungsblöcke im Gazastreifen war der Ort nur mit gepanzerten Fahrzeugen über eine einzige Strasse erreichbar; bis zur Räumung im August 2005 lebten dort 60 Familien, über 400 Menschen; die Siedlung und die nahe Strassenrkreuzung waren häufiger Schauplatz blutiger Zusammenstösse; besondere Aufmerksamkeit erregte ein Zwischenfall, bei dem im Oktober 2000 an einer Kreuzung ein zwölfjähriger palästinensischer Junge vor laufender Kamera erschossen wurde (s. 27.11.2000)
  • 1972: Gründung der Siedlung Har Gilo im Westjordanland (Region Gusch Etzion, ca. 370 Einwohner im Jahr 2004)
  • 1972: Gründung von Massuah (Massuah Institute bzw. Archiv zur Information über den Holocaust) im Kibbutz Tel Yitzhak durch ehemalige Mitglieder der Jugendbewegungen Ha-No’ar ha-Tsiyyoni bzw. Akiva
  • 4. August 1972: König Faisal von Saudi-Arabien äussert in einem Interview eine abenteuerliche Verleumdung: „Israel hegt seit uralten Zeiten böse Absichten. Sein Ziel ist die Ausrottung aller anderen Religionen … Die Juden erachten die anderen Religionen als der ihrigen unterlegen und andere Menschen als minderwertig. Und was das Motiv der Rache angeht: Sie haben einen bestimmten Tag, an dem sie das Blut von Nicht-Juden in ihren Brotteig einkneten und dieses Brot dann essen. Vor zwei Jahren, ich hielt mich gerade zu einem Besuch in Paris auf, entdeckte die Polizei die Leichen von fünf Kindern. Sie hatten keinen Tropfen Blut mehr im Leib, und es stellte sich heraus, dass sie von Juden umgebracht worden waren, die ihr Blut nahmen und mit dem Brot mischten, das sie an diesem Tag assen. Das zeigt Ihnen, wie weit sie in ihrem Hass und ihrer Boshaftigkeit gegen nicht-jüdische Völker gehen“ („Al-Mussawar“, 4.8.1972).

Bücher

Zeitungen und Zeitschriften