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1966

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Ereignisse

  • 24. Oktober 1966: Roman Arkadjewitsch Abramowitsch (Abramovich, russ.: Абрамович) in Saratow an der Wolga geboren, russisch-jüdischer „Oligarch“, Gouverneur der Region Tschukotka (nachdem er gegen Ende der 90er Jahre einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag aus seiner eigenen Tasche eingesetzt hatte, um die 79 000 Einwohner der Provinz davon zu überzeugen, ihn zum Gouverneur zu wählen); Frühwaise, Vermögen im Jahre 2006 ca. 18 Milliarden US-Dollar (laut Forbes), war damit seinerzeit der reichste Mensch Russlands und auf Platz 11 der reichsten Personen weltweit. Bereits 1992 stieg Abramowitsch in den Ölhandel ein, nach ersten kommerziellen Gehversuchen mit Plastikspielzeug und Autoteilen. Sein Startkapital bestand aus 5 000 Tonnen Heizöl, die er sich mit gefälschten Dokumenten angeeignet hatte. Über die Handelsfirma RUNICOM wickelte er grössere Öldeals mit Raffinerien ab, vor allem mit der grössten russischen Raffinerie im sibirischen Omsk, die später Kernstück des Sibneft-Konzerns war, den Abramowitsch dann kontrollierte. Der entscheidende Tag für den Aufstieg zu einem der reichsten Männer Russlands war für Abramowitsch 1992 eine Begegnung mit Beresowski, dem damals mächtigsten Tycoon in Russland. Beresowski erkannte Abramowitschs Talent sofort und kürte ihn zu seinem Kronprinzen. Abramowitsch baute in den 90er Jahren – zunächst als Partner Beresowskis – ein weitverzweigtes Firmenimperium auf. Zum Besitz der von ihm kontrollierten Holding Millhouse Capital gehörten 80% von Russlands fünftgrösstem Ölkonzern Sibneft, 50% des Aluminiumkonzerns RUSAL und 26% der Fluggesellschaft Aeroflot. Dazu gehörten auch 37,5% am Autoproduzenten Ruspromawto. Unter dem Eindruck des Verfahrens gegen Chodorkowski verkaufte Abramowitsch nach und nach seine Anteile an russischen Unternehmen und hat sich damit de facto als Unternehmer aus Russland zurückgezogen. Lange Zeit galt Abramowitsch als der wichtigste Oligarch im System von Präsident Wladimir Putin. Er wird als einer der entscheidenden Wegbereiter für den Machtwechsel von Jelzin zu Putin im Jahr 2000 angesehen (der smarte Abramowitsch stieg zu einem engen Vertrauten der einflussreichen Jelzin-Tochter Tatjana auf und freundete sich auch mit dem Staatspräsidenten selber an; gegen Ende der Jelzin-Ära wurde er oft als der eigentliche Strippenzieher, als Graue Eminenz und Finanzier des Kreml bezeichnet; diese exponierte Stellung nutzte er für zahlreiche Insidergeschäfte im Öl- und Metallsektor und für den Aufstieg seiner Ölgesellschaft Sibneft). Am 1. Juli 2003 kaufte Abramowitsch für 210 Millionen Euro den englischen Fussballclub FC Chelsea, im Anschluss kaufte er Spitzenfussballer aus ganz Europa nicht nur ein, er kaufte sie geradezu auf, er zahlte gigantische Ablösesummen und Gehälter und schuf sich in kürzester Zeit einen europäischen Spitzen-Club. Abramowitsch profitierte auch gerade dann von Beresowski, als dieser über Nacht ins Ausland floh, nachdem Putin die Staatsanwälte auf Beresowski angesetzt hatte. Das Machtvakuum, das Bereswowski hinterliess, füllte sein Protegé Abramowitsch schnell aus und konnte gewichtige Firmenanteile für einen Bruchteil ihres eigentlichen Wertes übernehmen – genau wie Beresowski zum Beispiel die Sibneft für einen Spottpreis erworben hatte. Mit der Putin-Administration hat sich Abramowitsch gut arrangiert, über Steuernachforderungen wird gentlemanlike verhandelt. – Vermögensschätzung für Abramowitsch 2007: 19 Milliarden US-Dollar. Die weitere Entwicklung vgl. im Hauptartikel.
  • 27. Oktober 1966: Ein Zivilist verwundet durch eine Explosionsladung auf den Bahnschienen nach Jerusalem.
  • 1.12.1966: Kurt Georg Kiesinger (CDU) Kanzler der „Grossen Koalition“
  • 27.12.1966: Bill Goldberg (oder einfach: "Goldberg", auch bekannt unter dem Namen "Hebrew Hulk") geboren in Tulsa, Oklahoma, USA; eigentlich William Scott Goldberg, US-amerikanisch-jüdischer Wrestling-Superstar von wahrhaft bullenmässigem Format; vor seinem Wrestling-Debüt 1997 spielte er American Football bei den Atlanta Falcons und den Los Angeles Rams; ein Bauchmuskelriss beendete seine Football-Karriere; er wurde einmal „WCW World Heavyweight Champion“, einmal World Heavyweight Champion der WWE-Sendung RAW, zweimal „WCW U.S. Heavyweight Champion“ und einmal „WCW World Tag Team Champion“ zusammen mit Bret Hart; Goldberg war ausserdem der einzige Wrestler in der WCW, der zwei Titel auf einmal hielt; im Match gegen Hollywood Hulk Hogan gewann er zusätzlich zu seinem WCW U.S. Heavyweight Title auch den WCW World Heavyweight Title von Hogan; er hatte eine Siegesserie von 176 zu 0, bis ihn bei der Grossveranstaltung Starrcade am 27. Dezember 1998 Kevin Nash mit Hilfe Scott Halls (der einen Elektroschocker benutzte) besiegen konnte; diese grosse Siegesanzahl kam dadurch zustande, dass Goldberg sowohl bei WCW Monday Nitro und WCW Thunder als auch bei den PPVs sowie bei WCW Saturday Night und bei sogenannten House Shows als Wrestler agierte; nach dem Aufkaufen der WCW durch die WWE kehrte er bei WWE zurück und begann einige erfolgreiche Fehden und schafte es, sich auch den World Heavyweight Titel zu sichern; nach seinem Abgang bei WWE Wrestlemania XX betrieb er Wrestling von Zeit zu Zeit in Japan und hatte auch eine eigene Fernsehshow auf dem History Channel namens Automaniac; lange Zeit plante er mit dem Wrestler Sting ein TNA Debüt; doch in einem Interview im Juni 2006 gab er zu Protokoll, dass er auf absehbare Zeit kein Teil von Total Nonstop Action Wrestling sein wird, was zum grössten Teil darauf zurückzuführen ist, dass TNA nicht auf Goldbergs Gehaltsforderungen eingehen wollte; seither agiert er als Schauspieler und als Wettkampfkommentator; Bill Goldberg ist auf einem Auge blind
  • 30.12.1966: Bennett Miller geboren in New York, mehrfach ausgezeichneter US-amerikanischer Regisseur und Kameramann; seit seiner Jugend mit Dan Futterman und Philip Seymour Hoffman befreundet; erfolgreich als Dokumentar- und Werbefilmer; erzielte seinen Durchbruch mit "Capote" (2005, beschreibt die Recherchearbeiten Truman Capotes an seinem aufsehenerregenden Tatsachenroman "Kaltblütig", der 1966 erschien)
  • 1966-1991: Immanuel Jakobovits (Baron Jakobovits, 1921-1999) Chief Rabbi GB und Commonwealth 1966-1991
  • 1966-22.12.2006: Asher Weisgan, israelischer Attentäter, der am 17. August 2005 vier Palästinenser erschoss und zwei weitere durch Schüsse verletzte; die Tat ereignete sich in der Nähe der israelischen Siedlung Shiloh im Westjordanland; Weisgan wollte einen palästinensischen Racheakt auslösen und dadurch den Friedensplan Scharons (Israels einseitiger Abkoppelungsplan) unterlaufen; Weisgan arbeitete als Busfahrer und beförderte palästinensische Arbeiter in die Aluminiumfabrik der Siedlung Shvut Rachel, wo die Opfer arbeiteten; Haaretz zitierte Weisgan: "Es tut mir nicht leid, was ich getan habe. Ich hoffe, jemand tötet Scharon"; am 27. September 2006 wurde Weisgan zu viermal lebenslänglich plus 12 Jahren verurteilt; des Weiteren wurde er zu einem Schadensersatz von jeweils 228.000 Schekeln für jede der Familien der Ermordeten und 100.000 Schekeln für den Verwundeten verurteilt; Weisgan erklärte, er fühle keine Reue für seine Taten, da dies eine notwendige Verteidigungshandlung des israelischen Volkes gewesen sei; er hoffe weiterhin, dass Ariel Sharon ebenfalls ermordet werde; am 22. Dezember 2006 beging Weisgan Suizid im Gefängnis, indem er sich erhängte

Bücher

  • A. R. C. Leaney, The Rule of Qumran and its Meaning, London 1966
  • H. Braun, Qumran und das Neue Testament, 2 Bände, Tübingen 1966
  • M. McNamara, The New Testament and the Palestinian Targum to the Pentateuch, Rom 1966
  • R. Le Déaut, Introduction à la littérature targumique I, Rom 1966
  • H. S. Horovitz, Siphre D'be Rab. Fasciculus primus: Siphre ad Numeros adjecto Siphre zutta, Jerusalem 21966
  • L. Prijs, Die Jeremia-Homilie Pesikta Rabbati Kapitel 26, Stuttgart 1966
  • M. Margalioth, Sepher Ha-Razim, Jerusalem 1966
  • S. G. Kramer, God and Man in the Sefer Hasidim, New York 1966
  • Eliyahu Ashtor, The Jews of Moslem Spain, 2 Bände, Philadelphia 1966 ff.
  • D. Jarden (Hrsg.), Diwan Schmuel ha-Nagid. Ben Tehillim, Jerusalem 1966
  • E. N. Adler (Hrsg.), Jewish Travellers. A Treasury of Travelogues from 9 Centuries, New York 21966 (engl. Übersetzungen)

Zeitungen und Zeitschriften