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1963
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Ereignisse
- 9.12.1963-3.2.2005: Surab Schwania, geb. und (vermutlich) ermordet in Tiflis, georgisch-jüdischer Politiker (armenischer Vater, jüdische Mutter); der Biologe war von November 2003 bis Februar 2004 amtierender Staatsminister und vom 17. Februar 2004 bis zu seinem Tode Premierminister Georgiens; 1988-1993 Vorsitzender des Zentralrats der Georgischen Grünen, 2000 distanzierte sich Schwania erstmals von Schewardnadse, beschuldigte ihn der Korruption; im August 2001 forderte er den Präsidenten in einem offenen Brief auf, der Korruption ein Ende zu bereiten: „Lehrer verdienen 15 Euro im Monat, während Minister sich im Zentrum von Tiflis Paläste errichten. Das überschreitet alles Grenzen des Zynismus“; im Frühjahr 2003 auf Vermittlung des georgischen Unternehmers Badri Patarkazischwilis (eine „kriminelle Autorität“) erstes Zusammentreffen mit Beresowski in London (weitere Treffen folgten, zur Beschaffung finanzieller Mittel für die Unterstützung demokratischer Institutionen in der Ukraine und die Kampagne Viktor Juschtschenkos); im November führende Rolle bei der „Rosenrevolution“ in Georgien; als Premierminister führte er ein junges Reformkabinett und war Schlüsselfigur in den Verhandlungen um die separatistischen Republiken Südossetien und Abchasien; öffentlich umstritten war seine Rolle bei den Privatisierungen in Georgien, die mitbeteiligten Wirtschaftsminister wechselte er in 24 Monaten dreimal aus, nicht verfassungskonform war sein Vorgehen beim Verkauf des Hafens von Batumi und 16 Schiffen der georgischen Schwarzmeerflotte; am frühen Morgen des 3.2.2005 wurde er gemeinsam mit einem Ministerialangestellten tot in einer Tifliser Wohnung aufgefunden (Schwania tot in einem Sessel sitzend), Ursache war eine Vergiftung durch Kohlenmonoxid, Polizei, Staatsanwalt und FBI sprachen von einem Unfall durch einen fehlerhaften Gasofen, Schwanias Bruder erklärte dagegen, es handele sich um ein Attentat
- 11.12.1963: Naomi Bubis geboren, Journalistin, Tochter von Ignatz Bubis
- 1963-1969: Premierminister Israel: Levi Eshkol
- 1963-1969: Herbert Lewin Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland. Herbert Lewin wurde am 1. April 1899 in Schwarzenau geboren. Nach seinem Medizinstudium arbeitete er in der jüdischen Poliklinik in Berlin, ab 1937 bis zu seiner Deportation als Chefarzt im jüdischen Krankenhaus in Köln. Nach seiner Befreiung nahm er seine Arzttätigkeit wieder auf. Lewin starb am 21. November 1982 in Wiesbaden.
- 1963-1970: Präsident der IKG Wien: Ernst Feldsberg
- 1963-1973: Zalman Shazar Präsident Israels
Bücher
- Victor Tcherikover, The Jews in Egypt in the Hellenistic-Roman Age in the Light of the Papyri, Jerusalem 1963 (2. Aufl.)
- Y. Gutman, The Beginnings of Jewish-Hellenistic Literature II, Jerusalem 1963 (hebr.)
- Lothar Rothschild, Im Strom der Zeit. Jubiläumsschrift zum hundertjährigen Bestehen der Israelitischen Gemeinde St. Gallen, 1863-1963, St. Gallen 1963
- Ch. B. Chavel (Hrsg.), Kitbe ha-Ramban, New York 1963
- S. Pines, The Guide of the Perplexed, Chicago 1963
- J. Qafih (Herausgeber), Mischna im Perusch Rabbenu Mosche ben Maimon, Maqor we-Targum, 7 Bände, Jerusalem 1963-1968 [Mischna-Kommentar des Maimonides, arabischer Text mit hebräischer Übersetzung]
Zeitungen und Zeitschriften
- Seit 1963: Der Ausweg (Wien 1), monatlich (Simon Wiesenthal)