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1958

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Ereignisse

  • 1958: Der "Fall Zind" sorgt für Aufmerksamkeit im Nachkriegsdeutschland.
  • 6.9.1958: Amelie Fried (Amelie Ilse Fried) in Ulm geboren, deutsche TV-Moderatorin und Schriftstellerin (Erwachsenen- und Kinderliteratur); sie ist die Tochter des Publizisten und Verlegers Kurt Fried und seiner dritten Ehefrau, der Buchhändlerin Inge Fried-Ruthardt; Amelie Fried hat zwei jüngere Brüder; nach ihrem Abitur in Heppenheim studierte sie von 1976 bis 1983 Theaterwissenschaft, Publizistik, Kunstgeschichte und Italienisch in München; danach studierte sie bis 1989 an der Hochschule für Fernsehen und Film München und schloss ihr Studium in Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik mit einem Diplom ab; ab 1984 moderierte sie im Fernsehen verschiedene Sendungen, unter anderem Live aus dem Alabama, live, Stern TV; von 1998 bis 2009 moderierte sie gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo die Radio-Bremen-Talkshow 3 nach 9; sie schreibt regelmässig Kolumnen und ist Bestseller-Autorin; seit 1990 verheiratet, zwei Kinder; Bücher (Auswahl): Traumfrau mit Nebenwirkungen, 1996; Am Anfang war der Seitensprung, 1999; Der unsichtbare Vater, 1999; Wann findet das Leben statt? 1999; Der Mann von nebenan, 2000; Geheime Leidenschaften und andere Geständnisse, 2001; Glücksspieler, 2001; Verborgene Laster, 2003; Liebes Leid und Lust, 2003; Rosannas Tochter, 2005; Die Findelfrau, 2007; Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte, 2008 (gemeinsam mit Peter Probst); Kinderbücher der Reihe "Taco und Kaninchen"
  • 28.10.1958: Johannes XXIII. Papst
  • 11.11.1958: Lew Psachis (Лев Борисович Псахис) in Krasnojarsk geboren, israelischer Schachmeister mit Wurzeln in der Sowjetunion; Psachis gewann 1977 die Meisterschaft der RSFSR und 1979 das "Turnier der jungen Meister der Sowjetunion"; seiner ersten Teilnahme bei der UdSSR-Meisterschaft 1979 (12. Platz) folgte ein überraschender geteilter Sieg 1980 mit Alexander Beljawski; ein Jahr darauf gewann Psachis erneut, geteilt mit Garri Kasparow, den er in der Direktbegegnung besiegte; 1980 wurde er Internationaler Meister und gewann in Nałęczów (Woiwodschaft Lublin), 1981 siegte er in Sarajevo, 1982 wurde er Grossmeister; im selben Jahr teilte er Platz 2 und 3 beim Zonenturnier in Eriwan und qualifizierte sich für das Interzonenturnier in Las Palmas, bei dem er Platz 8 bis 10 teilte; 1990 wanderte Psachis nach Israel aus, wo er 1997 und 1999 die israelische Meisterschaft gewann; zwischen 1990 und 2002 nahm er für Israel an sieben Schacholympiaden teil; Psachis erwarb sich besonders als Trainer und Sekundant einen guten Ruf; er sekundierte u. a. Weltklassespieler wie Garri Kasparow, Artur Jussupow, Zsuzsa Polgár, Judit Polgár und Emil Sutovsky; Psachis gilt als seriöser Theoretiker, der regelmässig publiziert (u. a. für ChessBase); er schrieb mehrere Bücher über die Französische Verteidigung; Psachis lebt wieder überwiegend in Russland; seine aktuelle ELO-Zahl liegt bei 2538 (Stand: November 2009); laut Chessmetrics lag er im April 1982 auf Rang 7 der Weltrangliste mit einer ELO-Zahl von 2718
  • 17.11.1958: Syrische Terroristen töten die Frau des britischen Militärattchés in Israel im guesthouse des italienischen Konvents des Mt. of the Beatitudes.
  • 3.12.1958: Ein Schafzüchter im Kibbuz Gonen von Arabern getötet. Bei einer sich anschliessenden Attacke wurden 31 Zivilisten verletzt.
  • 1958/1959: Palästinenser, darunter Yassir Arafat, gründen in Kuwait die "Bewegung zur Befreiung Palästinas", Fatah.
  • 1958-1962: Rund 10 000 Kinder ohne Arme, teilweise ohne Beine, kommen in Westeuropa zur Welt von Müttern, die das das Ungeborene schädigende Schlafmittel Contergan (Wirkstoff: Thalidomid) eingenommen hatten ("Contergan"-Kinder; ca. 2 000 Kinder starben)

Bücher

  • S. Federbusch (Hrsg.), Rashi, His Teachings and Personality, New York 1958

Zeitungen und Zeitschriften

  • 1958 ff: Revue de Qumrân, Paris 1958 ff.
  • Seit 1958: Die Gemeinde (Wien 1, Schottenring 25), monatl. von der Jüd. Gemeinde herausgegeben