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1876
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Ereignisse
- 1876: "Gesetz über den Austritt aus der jüdischen Gemeinde" / Austrittsgesetz (Wahrung der Rechte religiöser Minderheiten; Mitwirkung Eduard Laskers), gab auch der Trennungsorthodoxie, also der strengsten Richtung innerhalb des religiösen Konservativismus, die, soweit sie als religiöse Minderheit in der Gesamtgemeinde sich nicht durchsetzen konnte, damit die formelle Möglichkeit zur Gründung von Separatgemeinden; grösste Trennungsgemeinden in Deutschland dann (die bereits zuvor bestehenden) "Adass Jisroel", Berlin, "Israelitische Religionsgesellschaft", Frankfurt/Main
- 1876: Köln. Israelitische Waisenstiftung (Abraham Frank-Haus) gegründet
- 1876: Ab 1876 werden Juden in Spanien trotz Niederlassungsverbot geduldet. In religiöser Hinsicht sind sie dennoch weiter diskriminiert, denn nach Artikel 11 der Verfassung von 1876 ist jede „religiöse Kundgebung“ ausser der katholischen verboten. 1909 wird Artikel 11 aufgehoben.
- 2.2.1876–25.12.1949: Guido Jung, 1919 Finanzexperte der italienischen Friedensdelegation, 1924 faschistischer Abgeordneter, Juli 1932 bis Januar 1935 Finanzminister
- 18.5.1876–30.11.1940: Julius Flechtheim, Jurist (Handels- und Wirtschaftsrecht)
- 27.5.1876–17.1.1947: Wilhelm Levison, Historiker (Mittlere Geschichte)
- 17.7.1876–31.12.1951: Maksim M. Litwinow, geboren in Bialystok, eigentlich Meier Henoch Wallach, auch Finkelstein, sowjet-russischer Staatsmann, 1930 Volkskommissar des Äussern, 1934 Völkerbundsdelegierter
- 1876-1942: Werner Magnus, deutsch-jüdischer Botaniker
Bücher
- Die erfolgreiche elfbändige „Geschichte der Juden“ (1853-1876) erscheint, verfasst von Heinrich Graetz (1817-1891) aus der Richtung des konservativen Judentums. Sie blieb lange das Standardwerk der jüdischen Geschichte, erlebte mehrere Auflagen und erschien auch in einer gekürzten Fassung (1887-1889) als „Volkstümliche Geschichte der Juden“. Graetz blieb einer ausgesprochen aufklärerisch-rationalistischen Sicht der Religionsgeschichte verhaftet und erklärte ihm nicht genehme Erscheinungen wie Esoterik, Mystik, insbesondere Kabbala und Chasidismus als abergläubische Abirrungen oder als Einflüsse aus der christlichen Umwelt.
- Ignaz Goldziher, Mythos bei den Hebräern
- Josef Kolkmann, Die Gesellschaftliche Stellung der Juden, Löbau 1876
- Gerson Wolf, Geschichte der Juden in Wien, 1156-1876, Wien 1876
- Markus Hirsch Friedländer, Kore Haddoroth: Beiträge zur Geschichte der Juden in Mähren, Brünn 1876
Zeitungen und Zeitschriften
1876 in Wikipedia